Corona-Gedenken Geläut und Gebet


Ökumenisches Glockenläuten
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie zuversichtlich waren wir, dass nicht noch ein Weihnachtsfest im Zeichen der Corona-Pandemie stehen würde. Aber leider sind wir eines Besseren belehrt. Schon wieder und immer noch diskutieren wir über viel zu volle Intensivstationen und viel zu erschöpftes Pflegepersonal, sorgen uns um unsere pflegebedürftigen Angehörigen und die Auswirkungen der Krise auf die Seelen unserer Kinder. In der Diskussion über die richtigen Strategien und Maßnahmen bleibt die Solidarität auf der Strecke, Empörung und Gereiztheit geben den gesellschaftlichen Ton an. Gerade deshalb ist es so wichtig und nötig, dass wir als Kirche Zeichen setzen, die Menschen Hoffnung geben und über physischen Abstand hinaus Gemeinschaft im Geist und Gebet stiften können.
In diesem Sinne laden Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst und Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann Christinnen und Christen im Bistum Speyer, in der Evangelischen Kirche der Pfalz und in den Kirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in der Region Südwest zum gemeinsamen
Fürbittgebet ein. Die Gebetsvorlage (bitte anklicken) kann für das persönliche wie für das gemeinsame Gebet zu Hause, als Fürbittgebet im Gottesdienst, aber auch bei Sitzungen und Begegnungen auf Ebene der Gemeinden verwendet werden.
Als ökumenisches Zeichen der Verbundenheit soll zusätzlich ein Läuten der Kirchenglocken an jedem Mittwoch um 19.30 Uhr ab der 3. Adventwoche bis einschließlich 2. Februar dienen.
Wir freuen uns, wenn Sie sich an diesem Aufruf beteiligen und fühlen uns mit Ihnen im gemeinsamen Glauben an einen Gott, der mit uns durch die Täler des Lebens geht, verbunden.
Es grüßt Sie

Dorothee Wüst, Kirchenpräsidentin